Reif für den Linux Office Client?

Reif für den Linux Office Client?
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Immer wieder höre ich von von Kunden, die bisher mit Windows 7 als Clientbetriebssystem gearbeitet haben, dass sie keine Lust mehr haben auf Windows 10 umzusteigen„zu viele Updates, die zu lange dauern und zu vieles verändern und dann geht wieder was nicht…“ Selbst das Gratisupdate von Windows 7 auf Windows 10 ist für manche Kunden der gute Grund sofort umzustellen…

Nun, dass das beliebte Windows 7 (Markteinführung Oktober 2009) ein Ablaufdatum hat ist klar:

Der reguläre Support ist seit 13.01.2015 abgelaufen, Anfang 2020 ist Ende.

Somit gibt es nur mehr 3 Möglichkeiten: Windows 10, MacOS oder Linux.

Wird man aber mit einem Linux-Client glücklich?

Im Grunde ja, das sind die Vorteile:

  • Grafische Oberfläche
  • Keine Software / Betriebssystemkosten, nur einmalige Einrichtung.
  • Stabiler Client, der zumeist auch sparsam mit Hardware umgeht
  • Internet, Webbrowser (Firefox), Mailprogramme (Thunderbird)
  • Libre Office als Office-Paket (kann auch M.S. Office Dateien öffnen).
  • Vernetzung auch mit Windows Clients / Servern

Das könnten Nachteile sein:

  • Sie wollen / können nicht auf M.S. Outlook ( Termine, Kontakte, Aufgaben ) verzichten.
  • Sie verwenden spezielle Software/Branchensoftware, die nicht auf Linux lauffähig ist, auch nicht mit „Wine“.

Somit empfehle ich Folgendes:

Lassen Sie mich Ihr bestehendes System ansehen und analysieren. Ich kann Ihnen dann gerne empfehlen, welche Linux-Distribution für Sie passend wäre und wie sich die aktuell verwendete Software in Linux abbilden lässt.

Noch ein Wort zu Wine und PlayOnLinux

Wine wird oft fälschlicherweise als Windows-Emulator unter Linux bezeichnet. Das stimmt aber nicht, Wine lässt Windows-Programme direkt unter Linux laufen. Wie’s funktioniert wird hier sehr einfach erklärt.

Entweder die Windows-Software wird schon in der Liste von Wine angegeben, oder es ist Konfigurationsarbeit, DLL herumkopieren, REG-Einträge und so weiter notwendig. Also nicht unaufwändig…

 

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