Glaubenskrieg Contentmanagementsysteme

Glaubenskrieg Contentmanagementsysteme
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Die moderne Website trennt Design vom Inhalt (=Content) und bietet ein Contenmanagementsystem (damit ein Autor, der Kunde selbst, oder wer auch immer) schnell Beiträge oder Seiten erstellen kann). Ebenso ist fast nur so Mobiletauglichkeit und gute Google-Indexierungt und Barrierefreiheit möglich. Oft tobt da ein wahrer „Glaubenskrieg“ welches System da zu wählen werde.

Ich möchte das hier einmal nüchtern betrachten. Bezüglich Hosting ist es relativ gleich, die notwendigen Resourcen müssen zur Verfügung gestellt werden, meist DNS-Einträge, webspace, ftp, php und MySQL Datenbank. Bezüglich der Verbreitung von Contentmanagementsystemen braucht man auch nicht zu diskutieren, hier hat WordPress eindeutig die Nase vorn.

Ob das jetzt ein Vorteil ist (viele Plugins, viele Möglichkeiten) oder ein Nachteil (Erstes Angriffsziel) muss man selbst abwägen. Wenn eine WordPresseite und die verwendeten Plugins gar nicht oder nur schlecht (und frei von jedem Fachwissen) oder gar nicht gewartet werden, wird sie meist recht flott gehackt.

Drupal (Platz 3) erfreut sich mittlerweile auch einer gewissen Beliebtheit, durch Installationsprofile ist es recht einfach sehr schnell zu einem akzeptablen Ergebnis (ohne zu tiefes Wissen) zu kommen (Um einen vorgefertigten Typ von Websites zu erstellen. Lobenswert ist sicher die Ausrichtung bez Sozial Media, die stärker als derzeit in WordPress integriert ist. Ärgerlich massive Kompatibilitätsprobleme zwischen den Versionen, die durch massive API Änderungen verursacht worden, also nicht „ganz Kopfschmerzfrei“…

Zu erwähnen wäre noch Typo3 (Platz 7) und Joomla! (abgeschlagerer Platz 2) der Nachfolger des lägendären Mambo, Joomla! hat aber schon viel von den (einstigen – seit 2008 waren Content und Design getrennt) technischen Alleinstellungsmerkmal verloren.

Fazit: Fragen Sie nach, womit Ihre Website erstellt wird, orientieren Sie sich an der Grafik (irgendwie sollte das System doch in Verwendung sein) und wie lange schon Erfahrung mit dem System besteht.

Und ganz wichtig: Wenn man nichts zu sagen hat, merkt man das auch an der Website. Denken Sie also erst darüber nach, was Sie mitteilen wollen und dann erst über die technische Realisierung nach.

 

 

 

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